
Die Grafik wurde mit freundlicher Unterstützung von der Bauer-Wolf Werbeagentur in Wien erstellt.
Projekte in der Sphäre des freien Geisteslebens
Dreigliederungsepoche in der 11. Klasse an der Waldorfschule Karl Schubert • Graz
Die Epoche „Dreigliederung des sozialen Lebens“ greift grundlegende soziale Fragen auf, die für Jugendliche in der 11. Klasse besonders bedeutsam sind. Sie verbindet gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische und erkenntnistheoretische Themen mit der persönlichen Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, soziale Zusammenhänge besser zu verstehen und eigenständige, verantwortungsvolle Antworten auf Fragen des Zusammenlebens zu entwickeln.
Die Unterrichtsinhalte und Unterrichtsformen der Epoche waren darauf ausgerichtet, die Lern- und Entwicklungsprozesse der Jugendlichen zu unterstützen. Der Epochenunterricht ermöglichte eine konzentrierte, zusammenhängende Auseinandersetzung mit den Themen und förderte sowohl sachliches Verstehen als auch persönliche Stellungnahme. So wurde die Epoche zu einem Raum, in dem Denken, Urteilen und soziales Verantwortungsbewusstsein gleichermaßen angesprochen wurden.
Studienfonds für eine freie Forschung
Ein Studienfonds zur sozialen Frage kann jungen Menschen den notwendigen Freiraum eröffnen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und verantwortungsvoll in die Gesellschaft hineinzuwachsen. So wie Kinder durch Schenkungen unterstützt werden, bis sie selbstständig und lebenstüchtig handeln können, braucht auch die nächste Generation Vertrauen, Zeit und Mittel, um ihr Potenzial zu entfalten. Eine Schenkung ist dabei kein beliebiger Akt, sondern ein bewusster Vertrauensvorschuss in die Zukunft. Sie ermöglicht jungen Menschen, ein bewegliches Denken auszubilden und konkrete Beiträge zu einer menschlicheren Gestaltung unseres Zusammenlebens zu leisten. Der Studienfonds versteht sich daher als Förderung von Bildung, Verantwortung und sozialer Erneuerung zum Nutzen der gesamten Gemeinschaft.
Forschungsprojekt zur Dreigliederung des sozialen Lebens
Das Projekt verfolgt das Ziel, durch freie Forschung Erkenntnisse zu gewinnen, die zu einem friedlicheren, gerechteren und menschenwürdigeren sozialen Zusammenleben beitragen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen selbstverantwortlich an der Erneuerung des gesellschaftlichen Lebens mitwirken können, ohne von politischen oder wirtschaftlichen Eliten abhängig zu sein.
Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass ein freies Geistesleben die Grundlage für gesunde soziale Entwicklung bildet. Nur wenn Forschung, Bildung und geistige Impulse unabhängig wirken können, entsteht die nötige Urteilsfähigkeit, um Ursachen gesellschaftlicher Krisen wie Krieg, Armut, Hunger oder Umweltzerstörung zu erkennen und tragfähige Lösungswege zu entwickeln.
Die Forschung richtet sich auf die Bedingungen eines gesunden sozialen Organismus: ein freies Geistesleben, ein gleichberechtigtes Rechtsleben und ein brüderliches Wirtschaftsleben. Dadurch soll sichtbar werden, welche konkreten Schritte einzelne interessierte Menschen zur Verwirklichung einer friedlicheren Welt beitragen können.
Mirabergen – Ein Lern- und künstlerischer Übungsort für individuelle und soziale Potenzialentfaltung
Der Entwicklungsgedanke in der Koevolution von Erde und Mensch ist die treibende Kraft des Lernens und der Gestaltung der eigenen Biografie. Ein Leben lang entfalten wir uns als Werdende aus dem, was wir als Erfahrung in der Vergangenheit integriert haben hin zu unserem Zukunftsmenschen. Das (ge)rechte zu tun bedarf einerseits sorgsamer Erkenntnissuche, andererseits mutvolles voranschreiten und klare Bilder an denen wir uns im Ergreifen, im Kultivieren der Welt und des Zusammenlebens orientieren. Wir wollen Begegnungs- und Lernorte und -formate schaffen, wo im Zusammenklang dieser künstlerische Prozess zwischen Wahrnehmen, Erkennen und Handeln im sozialen Kontext als Friedensprozess erübt werden kann.
Projekte in der Sphäre des gleichberechtigten Rechtslebens
Mirabergen – Gemeinschafts-Wohnprojekt: Leistbares und ökologisches Wohnen und Arbeiten für alle Generationen unter weitgehender Nutzung regionaler Ressourcen
Der Entwicklungsgedanke in der Koevolution von Erde und Mensch ist die treibende Kraft des Lernens und der Gestaltung der eigenen Biografie. Ein Leben lang entfalten wir uns als Werdende aus dem, was wir als Erfahrung in der Vergangenheit integriert haben hin zu unserem Zukunftsmenschen. Das (ge)rechte zu tun bedarf einerseits sorgsamer Erkenntnissuche, andererseits mutvolles voranschreiten und klare Bilder an denen wir uns im Ergreifen, im Kultivieren der Welt und des Zusammenlebens orientieren. Wir wollen Begegnungs- und Lernorte und -formate schaffen, wo im Zusammenklang dieser künstlerische Prozess zwischen Wahrnehmen, Erkennen und Handeln im sozialen Kontext als Friedensprozess erübt werden kann.
Projekte in der Sphäre des brüderlichen Wirtschaftslebens
Landwirtschaftsgemeinschaft am Hochschopf
Siehe: Hochschopf
Mirabergen – Humusaufbau und Entwicklung einer nachhaltigen Bodenfruchtbarkeit: Grundlage einer regionalen Lebensmittelsouveränität
Die Vision ist, ein Modellprojekt aufzubauen, in dem über eine solidarische Lanrwirtschaft eine Vielfalt von regenerativen Landbaumethoden erprobt und miteinander verwoben werden – alle mit dem Ziel, den Boden nachhaltig fruchtbar und lebendig zu machen und zu erhalten. Lebensförderung im Sinne der bio-dynamischen Impulses ist das zentrale Anliegen. Die Partizipation und solidarische Mitträgerschaft von Menschen in der unmittelbaren Umgebung, aber auch aus der weiteren Region ist dabei besonders wichtig, um diesen gemeinwohlorientierten Weg zur biologischen Lebensmittelsouveränität sozial tragfähig zu gestalten. Hier geht es um gesundende Beziehungen zu den Früchten, die Boden und Landschaft hervorbringen und uns ernähren.
Siehe: Mirabergen
Unsere Kooperationspartner
Kooperation mit der SEKEM Akademie in Graz
Die Sekem Akademie ist eine Bildungseinrichtung, die sich der Förderung von nachhaltiger Entwicklung, ganzheitlicher Bildung und gesellschaftlicher Transformation widmet. Ihr Ansatz verbindet ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Individuen und Gemeinschaften.
Siehe: SEKEM Österreich
Regionalwährung Styrrion Regionale Wirtschaft stärken
Die Aufgabe der Regionalwährung Styrrion ist es, die Kaufkraft in der Region zu halten, regionale Betriebe zu stärken und gemeinnützige bzw. kulturelle Projekte zu unterstützen. Wenn Menschen mit Styrrion bezahlen, bleibt das Geld eher bei lokalen Unternehmen, Produzenten und Dienstleistern, statt aus der Region abzufließen.
Siehe: STYRRION